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25.04.2026 – Tanja Obermoser

Frühlingskräuter sammeln, bestimmen und verarbeiten

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Am heutigen Tag fand im Generalspark in Allentsteig eine spannende Wildkräuterführung zum Thema essbare und heilkräftige Frühlingskräuter statt. Gemeinsam erkundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heimische Wildkräuter, die sowohl in der Küche als auch für die Hausapotheke vielseitig genutzt werden können. Besonders wichtig war dabei das sichere Bestimmen der Pflanzen, um Verwechslungen zu vermeiden.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Bärlauch. Dabei wurden die wichtigsten Merkmale sowie der Unterschied zu den giftigen Doppelgängern Maiglöckchen und Herbstzeitlose erklärt. Zusätzlich gab es praktische Tipps zur Verarbeitung, etwa für Bärlauchsalz oder Bärlauchpesto.

Auch die Brennnessel wurde genauer betrachtet. Neben ihrer heilkräftigen Wirkung wurde ein erfrischender Brennnesselsirup verkostet, und die Teilnehmer erfuhren, dass sich daraus auch ein saftiger „Unkraut-Gugelhupf“ backen lässt.

Beim Giersch wurden die typischen Erkennungsmerkmale wie der dreikantige Stiel und die 3x3 Blätter direkt vor Ort erkundet. Auch die unscheinbare Gundelrebe wurde entdeckt, die mit etwas Schokolade bestrichen als „Wiesen-After Eight“ überraschte.

Ebenso wurde die Knoblauchsrauke vorgestellt, die früher oft als Knoblauchersatz verwendet wurde. Zusätzlich wurde noch wilder Schnittlauch gefunden.

Den genussvollen Abschluss bildete eine gemeinsame Verkostung mit Wildkräuter-Aufstrich, Unkraut-Gugelhupf, Bärlauchstangerl und erfrischendem Sirup. So konnten die heimischen Kräuter auch geschmacklich erlebt werden.

Hier die Rezepte zum Ausprobieren:
Brennnesselsirup

Unkraut-Gugelhupf